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: Kunst/Ausstellung :: Wie Frauen Frauen sehen :
"Die schaffende Galatea" – 2019 rückt die Frauenbewegung in den gesellschaftlichen Blick. Seit Mitte Juli zeigt die hallesche Kunsthalle in der Talstraße dazu künstlerische Blicke, mit denen Frauen Frauen porträtieren. Anhand aktueller Debatten wird deutlich, dass der Weg zur vollen Gleichstellung längst noch nicht zu Ende gegangen ist

In Deutschland begann dieser vor weit mehr als 100 Jahren. Ein Meilenstein war in diesem Zusammenhang die Einführung des Frauenwahlrechts in der Weimarer Republik 1919. Dieses Jubiläum ist der Kunsthalle „Talstrasse" Anlass, dem Thema „Frau" im Kontext des 20. Jahrhunderts diese Ausstellung zu widmen. 

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Das Frauenbild in der westlichen Kultur bediente sich zu Beginn jenes Jahrhunderts nahezu ausschließlich gängiger Klischees, die über Jahrhunderte in einer von Männern bestimmten Welt entwickelt und überliefert worden sind. Insbesondere bildende Künstler ließen ihren Fantasien über das Weibliche freien Lauf und übersetzten sie in Stereotypen. So finden sich in ihren Werken ehrfürchtige Jungfrauen neben wollüstigen Nymphen, sittsame Hausfrauen neben Furien und Göttinnen – bis in die Moderne hinein.

Den durch gesellschaftliche Strukturen sanktionierten Männerphantasien standen lange Zeit nur wenige Künstlerinnen gegenüber. „Die schaffende Galatea" richtet den Blick auf Kunstwerke weiblicher Autorenschaft. Exemplarisch verdeutlicht sie, wie sich Frauen aus ihrer Rolle als Objekt herauslösen, zur Schöpferin werden. Im Fokus der Ausstellung steht dabei die Frage, ob es einen speziell „weiblichen Blick" der Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts auf ihr eigenes Geschlecht gibt.

Zugespitzt wird die Hypothese, wenn der Gegenstand der Darstellung selbst eine Frau, eine Frauengruppe oder ein von einer weiblichen Protagonistin dominiertes Geschehen, gar das eigene Ich ist. Die Ausstellung schlägt damit einen Bogen von der klassischen Moderne bis zu Positionen am Ende des Jahrhunderts, wobei mehr als 80 Werke u. a. von Paula Modersohn- Becker, Käthe Kollwitz, Gabriele Münter genauso zu sehen sind wie Hannah Höchs „Mädchen am Meer" (siehe Foto) oder Arbeiten von Gabriele Stötzer und Cornelia Schleime.

25 Museen und Sammlungen aus Deutschland und Österreich unterstützten das Projekt mit ihren Leihgaben. Die Exposition wurde kuratiert von Matthias Rataiczyk und Kerstin Reen, sie ist bis zum 13. Oktober zu sehen. Es erscheint ein Katalog.

Die schaffende Galathea – Frauen sehen Frauen, bis 13. Oktober, Kunsthalle „Talstrasse", Halle, Di-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 14-18 Uhr, Eintritt: 7 (erm. 5) Euro, www.kunstverein-talstrasse.de


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